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Häufig gestellte Fragen zum Zweijahrestraining
  

Ich würde gerne an dem Training teilnehmen, weiß aber noch nicht, ob auch eine Releasing-Ausbildung für mich in Frage kommt. Macht eine Teilnahme dann für mich überhaupt Sinn?
Fallen zusätzliche Kosten für die Ausbildung an?
Was ist, wenn ich zu einem der Seminare nicht kommen kann?
Was ist, wenn ich bei den ersten Seminaren merke, dass ich die Gruppe doch nicht weitermachen möchte?  
Ist das Training das Geld wert?   
Ich weiß nicht, ob ich das Geld aufbringen kann.
Treffe ich die richtigen Menschen im Training?
Ist die Trainingsgruppe für mich geeignet?    
Ist es besser, die Trainingsgruppe allein oder mit Partner mitzumachen?  
Ich weiß nicht, wie ich von meinem Arbeitgeber für die Seminartage unter der Woche frei bekommen soll.
Ich weiß nicht, wie ich meine Seminarteilnahme „familientechnisch“ organisieren soll.
Kann ich in einem Releasing-Seminar bereits ein Eindruck hinsichtlich der Struktur, Inhalte und Abläufe der Jahresgruppe gewinnen, oder wird in den Seminaren primär Releasing praktiziert?

Ich würde gerne an dem Training teilnehmen, weiß aber noch nicht, ob auch eine Releasing-Ausbildung für mich in Frage kommt. Macht eine Teilnahme dann für mich überhaupt Sinn?
   
Bei vielen Teilnehmern ist es so, dass sie zu Beginn der Gruppe noch nicht genau wissen, ob Sie auch die Ausbildung machen werden. Im Vordergrund steht für alle zunächst einmal der eigene Transformationsprozess, egal ob sie schon wissen, dass sie nur für ihre innere Entwicklung an der Gruppe teilnehmen oder auch das Releasing-Zertifikat erwerben möchten. Denn auch für jede therapeutische oder beratende Arbeit sind die Klarheit des Bewusstseins und des Herzens und die innere Reife, die durch den eigenen Wachstumsprozess gewonnen wurden, die wichtigste Grundlage. Ob es für einen selbst angemessen und stimmig ist, ab dem zweiten Jahr zusätzlich auch die methodischen Grundlagen der Releasingbegleitung zu erlernen und zu trainieren und das Ganze dann am Ende mit einem Releasing-Zertifikat abzuschließen, entscheiden die Gruppenmitglieder erst am Ende des ersten Trainingsjahres (nach Seminar VI) verbindlich.  Im Sinne einer "Ausbildung fürs Leben" macht die Teilnahme auf jeden Fall auch dann Sinn, wenn man sich selbst nicht für die Qualifizierung als ReleasingbegleiterIn bzw. –therapeutIn entscheidet.
   
Fallen zusätzliche Kosten für die Ausbildung an?
   
Es fallen keine zusätzlichen Kosten für die Ausbildung an. Es fällt jedoch ein gewisser zusätzlicher Zeitbedarf an, vor allem auch in der Zeit zwischen den Seminaren.
   
Was ist, wenn ich zu einem der Seminare nicht kommen kann?
   
Wenn es Ausnahmen sind, dass du zu einzelnen Seminaren nicht kommen kannst, ist das in Ordnung. Grundsätzlich sollte deine Ausrichtung allerdings sein, möglichst komplett an allen Seminaren teilzunehmen, was sowohl für den eigenen, als auch den Gruppenprozess, oder speziell im zweiten Jahr auch für den Ausbildungsteil wichtig ist.
  
Was ist, wenn ich bei den ersten Seminaren merke, dass ich die Gruppe doch nicht weitermachen möchte?
   
Grundsätzlich gibt es immer die Möglichkeit, Christof Langholf und seine Arbeit vorher bei offenen Seminaren kennen zu lernen. Das sollte man auch tun, um sich einen Eindruck zu verschaffen und zu schauen, ob man sich wirklich hingezogen fühlt. Nach dem ersten Seminar der Trainingsgruppe (bzw. dem zweiten oder dritten, falls man nachgerückt ist und erst zum zweiten oder dritten Termin dazugekommen ist)  kann man sich immer noch entscheiden, nicht weiter teilzunehmen. Man muss dann nicht die kompletten Ausbildungskosten bezahlen, sondern nur die bisherige Teilnahme. Grundsätzlich sollte es aber im Vorfeld eine klare Entscheidung geben, an der Gruppe teilzunehmen, weil nur eine klare Entscheidung die Kraft mobilisiert, der eigenen Weiterentwicklung nach vorne zu gehen, gerade auch, wenn man vielleicht mal einen Durchhänger hat. Ungünstig ist es, sich über längere Zeit noch ein Hintertürchen offen halten zu wollen. Das nimmt die Kraft aus dem eigenen und auch dem Gruppenprozess. Dann bewegt man sich dann innerlich nur im Kreis.
   
Ist das Training das Geld wert?
   
Ob etwas das Geld wert ist, ist natürlich grundsätzlich eine Frage der eigenen Prioritäten, die man für sein Leben setzt. Das Entscheidende ist erstmal, ob es dich vom Herzen und von der Seele her in das Training zieht. Wenn du das bejahen kannst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du so wie viele Teilnehmer der Vergangenheit sehr viel für deine eigene Weiterentwicklung gewinnen wirst. Diese Entwicklung wirkt sich meistens auf viele Lebensbereiche aus, auf das Beziehungsglück, die eigene Lebensfreude, die Gesundheit, die eigene Spiritualität, den Beruf usw.  Es ist wie gesagt in vielerlei Hinsicht eine Art Ausbildung fürs Leben. Viele Menschen haben nach Abschluss oder auch schon während der Gruppenzeit gesagt, die Teilnahme an der Gruppe sei das Beste gewesen, was sie in ihrem Leben gemacht hätten.

Hinzu kommt die Ausbildung im Releasing, die erworben werden kann. All das zusammengenommen ist das Fazit der meisten Teilnehmer, dass das Training, auch verglichen mit anderen Seminaren oder Ausbildungen, eher eine günstige Veranstaltung ist. Es gab jedenfalls bis jetzt noch keinen Teilnehmer, der im Nachhinein gesagt hätte, die Ausbildungsgruppe wäre das Geld nicht wert gewesen.
   
Ich weiß nicht, ob ich das Geld aufbringen kann.
  
Auf der einen Seite gibt es natürlich reale finanzielle Grenzen. Auf der anderen Seite steht jedoch häufig die Frage, ob du dem inneren Herzens- und Seelenimpuls für die Trainingsgruppe, wenn du ihn denn hast, traust und folgst, oder ob du dich an deinen Ängsten orientierst. Die klare Entscheidung ist hier wichtig. Wenn du vom Herzen her deine Entscheidung für die Gruppe triffst, eröffnen sich oft viele Möglichkeiten.

Vielen Teilnehmern, die vor der Frage gestanden haben, ob sie sich die Gruppe leisten können, haben sich auf einmal ganz unerwartete Möglichkeiten aufgetan, um die Teilnahme zu finanzieren, nachdem sie die klare Entscheidung getroffen haben,  dabei zu sein. Oft ist es vor allem eine Frage der Kreativität. Stell dir die Frage, ob es zum  Beispiel Mensch gibt, die dich gerne unterstützen würden. Oder welche Möglichkeiten könnte es geben, dir vorübergehend Geld zu leihen oder etwas hinzuzuverdienen? Vielleicht liegen auch irgendwo Gelder, die ursprünglich für Zwecke gedacht waren, welche aufgrund veränderter Wertsetzungen im eigenen Leben inzwischen längst überholt sind.

Was die finanziellen Regelungen mit uns angeht, besteht die Möglichkeit, die Monatsraten gegebenenfalls über einen etwas längeren Zeitraum  zu strecken, als auf dem Anmeldeformular angeben ist und dadurch kleinere Monatsraten zu bezahlen.
  
Treffe ich die richtigen Menschen im Training?
  
Die Erfahrung ist, dass es so etwas wie eine größere Weisheit gibt, die tatsächlich die „richtigen Menschen“ zusammenführt. Zu den gehören sowohl diejenigen, denen du dich spontan sehr verbunden fühlst, aber auch die, bei denen du vielleicht erst Vorbehalte hast oder die etwas in dir auslösen. Besonders die letzteren sind oft sehr große Lerngelegenheiten. Ich hab es nicht selten erlebt, dass durch den Prozess der eigenen Transformation hinterher Menschen, die man am Anfang sehr misstrauisch beäugt hat, zu den allerbesten Freunden geworden sind und dass daraus sehr wertvolle Kontakte entstanden sind. Es ist ohnehin eine besondere Qualität der Gruppen, dass häufig sehr tiefe und wertvolle Freundschaften entstehen, die weit über das Ende der Gruppe hinaus das eigene Leben sehr stark bereichern.

Ist die Trainingsgruppe für mich geeignet? 
   
Entscheidend ist wie gesagt erstmal, ob es dich vom Herzen und von deiner Seele her in die Trainingsgruppe zieht. Wenn du dann Bedenken hast, vielleicht aufgrund besonderer Lebensumstände oder seelischer Belastung oder dergleichen, kannst du uns gerne ansprechen, sodass wir diese Themen im Einzelfall besprechen können.
   
Ist es besser, die Trainingsgruppe allein oder mit Partner mitzumachen?
  
Da gibt es keine allgemeine Regel. Grundsätzlich ist es so, dass jeder für sich überprüfen sollte, ob es ihn oder sie in diese Gruppe zieht. Es sollte keiner von beiden teilnehmen, nur um dem anderen zu gefallen. Es ist wichtig, sich die Frage zu stellen, ob ihr beide das Gefühl habt, dass ihr euch mit Partner in der Gruppe gegenseitig genug Raum geben könnt und wollt, um nicht nur als Paar, sondern auch als Individuen in der Gruppe zu sein. Jeder sollte für sich genug Freiheit für den eigenen Prozess haben,  und auch dafür, eigene Kontakte zu machen. Wenn ihr grundsätzlich das Gefühl habt, euch diese Freiheit geben zu können, dann kann es ein sehr tief verbindendes, bereicherndes und wertvolles Geschenk für euch sein, wenn ihr zusammen an der Gruppe teilnehmt. Nicht zuletzt werdet ihr im Anschluss ganz neue Möglichkeiten haben, euch gegenseitig in euren Lebens- und Wachstumsprozessen zu  unterstützen. Falls ihr jedoch das Gefühl habt, dass ihr euch eher Raum wegnehmt oder behindert, dann wäre zu überlegen, ob ihr vielleicht in aufeinander folgenden Gruppen jeder für sich teilnehmt.
   
Ich weiß nicht, wie ich von meinem Arbeitgeber für die Seminartage unter der Woche frei bekommen soll.
   
Auch hier hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass das wesentliche Kriterium erstmal ist, ob du den starken Wunsch und die klare Entschiedenheit hast, an der Gruppe teilnehmen zu wollen und ob du bereit bist, auch dafür einzustehen. Dann zeigt die Erfahrung, dass oft vorher für unmöglich Gehaltenes auf einmal möglich wird. Manchmal ist es eine Frage, kreativ zu Denken, auch zusammen mit dem Arbeitgeber. Es kann hilfreich sein, dem Arbeitgeber deutlich zu machen, welche Vorteile für IHN aus deiner Teilnahme resultieren, z.B. durch die Förderung deiner Persönlichkeitsentwicklung, durch größere Klarheit und größeres Selbstbewusstsein in deiner Führungsrolle, durch deinen deutlichen Zuwachs an sozialer Kompetenz usw. Falls du im Vorfeld Unterstützung brauchst, um auch schriftlich etwas über die Voreile der Teilnahme zu formulieren, sind wir dir gerne behilflich.
  
Ich weiß nicht, wie ich meine Seminarteilnahme „familientechnisch“ organisieren soll.
  
Hier stellt sich ebenfalls erstmal die Aufgabe, klar zu dem eigenen Wunsch zu stehen, an der Gruppe teilzunehmen. Dann kannst du kreativ mit deinem Partner und, wenn sie alt genug dafür sind, den Kindern über Lösungen nachdenken, um deine Teilnahme möglich zu machen. Wenn es am Anfang Probleme dadurch gibt, dass z.B. die Frau und Mutter oder der Mann und Vater häufig weg ist, klären diese sich doch im Laufe der Zeit meistens und sowohl der Partner als auch die Kinder merken, wie alle von der Teilnahme des Familienmitgliedes sehr profitieren. Ich erinnere mich, wie eine Mutter mal zu einem der Seminare kam und berichtete, dass gerade eines ihrer Kinder gesagt hatte: „Mama, ich bin so froh, dass du an dieser Trainingsgruppe teilnimmst. Du warst früher immer so verkniffen und schlecht gelaunt und heute bist du viel lockerer geworden. Es ist jetzt viel schöner mit dir.“ Und nicht selten haben sogar Ehepartner, die anfangs eher skeptisch und defensiv reagiert haben, mit viel Gewinn selbst an einer späteren Trainingsgruppe teilgenommen.
   
Kann ich in einem Releasing-Seminar bereits ein Eindruck hinsichtlich der Struktur, Inhalte und Abläufe der Jahresgruppe gewinnen, oder wird in den Seminaren primär Releasing praktiziert?
   
Man kann in einem einführenden Releasing-Seminar natürlich einen Eindruck von der Qualität und Atmosphäre der Arbeit, zum Teil auch von der Wirksamkeit von Releasing bekommen. Ansonsten ist die Trainingsgruppe jedoch ein viel größeres Gesamtkunstwerk, in der neben dem Releasing auch die Atemarbeit in verschiedenen Formen einen bedeutsamen Platz hat. In dem langen Seminar in der Mitte wird vorwiegend mit systemischen Aufstellungen gearbeitet. Darüber hinaus hat jedes Seminar seinen thematischen Fokus und seine eigene kreative Qualität, die bei in jeder Gruppe und bei jedem Seminar im Verlauf einer Trainingsgruppe immer wieder neu ist. Insofern kann man bei einem einführenden Seminar zwar schon einen gewissen Eindruck bekommen. Die atmosphärische und inhaltliche Vielfalt und die Qualität der Gruppenenergie, die sich im Laufe eines Trainings entfalten, kann man jedoch vorher höchstens ahnen.

    
    
  

   

    
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